Katzenkrankenversicherung Vergleich 2026

Die besten Tarife für Ihre Katze — Leistungen, Kosten und Empfehlungen im Überblick.

7 Anbieter verglichen
ab 20 € monatlich Vollschutz
100 % Erstattung möglich

Die besten Katzenkrankenversicherungen im Vergleich

Preise beziehen sich auf eine Europäisch Kurzhaar (3 Jahre, Wohnungskatze). Alle Angaben zum jeweils besten Vollschutz-Tarif. Stand: März 2026.

Anbieter Tarif ab / Monat Erstattung Wartezeit Selbstbet. GOT-Satz
HanseMerkur Empfehlung Best ab 28 € 100 % 30 Tage 0 € 4-fach Zum Anbieter *
Figo Premium ab 30 € 90 % 30 Tage 0 € 4-fach Zum Anbieter *
Barmenia Premium Plus ab 41 € 100 % Keine 0 € 4-fach Details *
Petolo Premium ab 35 € 100 % Keine 0 € 4-fach Details *
Lassie Maxi ab 25 € 100 % 30 Tage 0 € 4-fach Details *
Allianz Premium ab 40 € 100 % 3 Monate 0 € 4-fach Details *
Agila Exklusiv ab 20 € 80 % 30 Tage 0 € 3-fach Details *

Werbung — Preise können je nach Rasse, Alter und Gesundheitszustand abweichen. Detaillierte Tarif-Informationen finden Sie auf den jeweiligen Anbieterseiten.

Unsere Top 2 im Detail

Diese zwei Anbieter haben uns im Gesamtpaket aus Leistung, Preis und Service am meisten überzeugt.

HanseMerkur Best

Die HanseMerkur überzeugt auch bei Katzen mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Best-Tarif bietet 100 % Erstattung zum 4-fachen GOT-Satz bei vergleichsweise günstigen Beiträgen ab 28 € monatlich.

  • 100 % Kostenerstattung ohne Limit
  • 30 Tage Wartezeit (bei Unfällen: keine)
  • Bis zum 4-fachen GOT-Satz
  • Günstiger Einstieg ab ca. 28 €/Monat
  • Alternative Heilmethoden mitversichert

Figo Premium

Figo bietet mit dem Premium-Tarif einen soliden Katzenschutz mit 90 % Erstattung und 4-fachem GOT-Satz. Die digitale Schadenmeldung per App macht den Versicherungsfall unkompliziert.

  • Bis zu 90 % Kostenerstattung
  • 30 Tage Wartezeit
  • Bis zum 4-fachen GOT-Satz
  • Digitale Schadenmeldung per App
  • Freie Tierarztwahl deutschlandweit

Worauf sollten Sie beim Vergleich achten?

Nicht jede Katzenkrankenversicherung passt zu jeder Katze. Diese sechs Kriterien helfen Ihnen, den richtigen Tarif zu finden:

Erstattungssatz

Der Erstattungssatz bestimmt, wie viel Prozent der Tierarztrechnung die Versicherung übernimmt. Premium-Tarife erstatten in der Regel 100 %, günstigere Varianten 70–80 %. Bei einer HCM-OP-Rechnung von 2.500 € bedeutet ein Erstattungssatz von 80 %: Sie zahlen 500 € selbst.

Wartezeit

Die Wartezeit ist der Zeitraum nach Vertragsabschluss, in dem die Versicherung noch nicht zahlt. Üblich sind 30 Tage für Krankheiten und 14 Tage für Unfälle. Einige Anbieter wie Barmenia (Premium Plus) und Petolo bieten Tarife ganz ohne Wartezeit an.

Selbstbeteiligung

Manche Tarife sehen eine jährliche Selbstbeteiligung von 150 bis 500 € vor. Das senkt den monatlichen Beitrag, kann aber bei häufigen Tierarztbesuchen teuer werden. Achten Sie darauf, ob die Selbstbeteiligung pro Schadensfall oder pro Jahr gilt.

GOT-Sätze

Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab. Der 1-fache Satz ist der Mindestsatz, der 4-fache Satz gilt für Notfälle und Spezialisten. Gute Tarife erstatten bis zum 4-fachen Satz — damit sind Sie auch in der Tierklinik abgesichert.

Altersgrenzen

Viele Versicherer nehmen Katzen nur bis zu einem bestimmten Alter auf (häufig 7–10 Jahre). Lassie bildet eine Ausnahme mit keiner Altersgrenze. Je älter die Katze bei Versicherungsbeginn, desto höher der Beitrag — versichern Sie deshalb möglichst früh.

Ausschlüsse und Vorerkrankungen

Kein Versicherer zahlt für Vorerkrankungen, die bei Vertragsabschluss bereits bekannt waren. Auch rassetypische Erkrankungen können ausgeschlossen sein. Lesen Sie die Versicherungsbedingungen genau und fragen Sie im Zweifel beim Anbieter nach.

Wichtig:

Vorerkrankungen sind bei allen Anbietern vom Schutz ausgeschlossen. Schließen Sie die Versicherung deshalb ab, solange Ihre Katze gesund ist. Bei der Antragstellung müssen Sie einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen — machen Sie hier unbedingt wahrheitsgetreue Angaben, da Falschangaben zum Verlust des Versicherungsschutzes führen können.

Wohnungskatze oder Freigänger?

Bevor Sie sich für einen Tarif entscheiden, sollten Sie sich überlegen, welchen Schutzumfang Sie benötigen. Der größte Unterschied liegt im Leistungsumfang:

Wohnungskatze
  • Geringeres Unfallrisiko
  • Keine Bissverletzungen durch andere Tiere
  • Kontrollierte Ernährung möglich
  • Trotzdem anfällig für: HCM, Diabetes, Nierenleiden
  • Risiko für Übergewicht und Harnsteine erhöht
Freigänger
  • Höheres Unfallrisiko (Autos, Stürze)
  • Bisswunden und Infektionen (FIV, FeLV)
  • Parasiten (Zecken, Würmer, Flöhe)
  • Vergiftungen durch Pflanzen/Köder
  • Höhere Beiträge wegen erhöhtem Risiko
Unser Tipp:

Für Wohnungskatzen empfehlen wir einen Vollschutz-Tarif, der besonders chronische Erkrankungen wie Diabetes und Niereninsuffizienz abdeckt. Für Freigänger ist eine umfassende Versicherung mit OP-Schutz und hohem Erstattungssatz besonders wichtig.

Was kostet eine Katzenkrankenversicherung je nach Rasse?

Richtwerte für Vollschutz-Tarife bei einer Katze im Alter von 2–4 Jahren. Die tatsächlichen Kosten variieren je nach Anbieter und gewähltem Tarif.

Rasse Monatlich ab Typisches Risiko Häufige Erkrankungen
Europäisch Kurzhaar 18–30 € Gering Allgemeine Alterserkrankungen
Maine Coon 25–45 € Mittel bis hoch HCM, Hüftdysplasie, PKD
Britisch Kurzhaar 22–40 € Mittel HCM, PKD, Gelenkprobleme
Perser 28–50 € Hoch PKD, Atemwegsprobleme, Augenentzündungen
Bengal 25–45 € Mittel PRA, HCM, Verdauungsprobleme
Ragdoll 22–40 € Mittel HCM, Harnsteine, FIP
Gut zu wissen:

Rassekatzen mit genetischen Veranlagungen zahlen häufig höhere Beiträge, weil ihre rassetypischen Gesundheitsprobleme statistisch mehr Tierarztkosten verursachen. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber Tierarztkosten: Was kostet der Tierarzt wirklich?

Häufige Fragen zum Katzenkrankenversicherung-Vergleich

Eine Katzenkrankenversicherung mit Vollschutz kostet je nach Anbieter, Katzenrasse und Alter zwischen 20 und 50 Euro pro Monat. Günstigere OP-Tarife beginnen bereits ab ca. 8 Euro. Für eine Europäisch Kurzhaar (Hauskatze) im Alter von 3 Jahren rechnen Sie mit etwa 20–35 Euro im Monat. Die wichtigsten Preisfaktoren sind die Rasse Ihrer Katze, ihr Alter bei Versicherungsbeginn und der gewählte Erstattungssatz.

Die beste Katzenversicherung hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Für Vollschutz ohne Wartezeit empfehlen wir Barmenia (Premium Plus) oder Petolo (Premium). Für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sind HanseMerkur (Best) und Lassie (Maxi) sehr attraktiv. Vergleichen Sie immer Erstattungssatz, Wartezeit, Selbstbeteiligung und GOT-Sätze.

Ja, auch Wohnungskatzen werden krank. Typische Erkrankungen sind Herzmuskelerkrankung (HCM), Diabetes, Nierenleiden und Übergewicht. Eine einzige OP kann schnell 1.000 bis 3.000 Euro kosten. Bei monatlichen Beiträgen von 25 bis 40 Euro amortisiert sich die Versicherung oft schon bei einer größeren Behandlung. Besonders für rassebedingt anfällige Katzen ist der finanzielle Schutz sinnvoll.

Ja, einige Anbieter bieten Tarife ohne allgemeine Wartezeit an. Petolo verzichtet in allen Tarifen auf eine Wartezeit. Bei Barmenia entfällt die Wartezeit im Premium-Plus-Tarif. Beachten Sie: Auch bei Tarifen ohne Wartezeit können für bestimmte Leistungen wie Kastration oder Zahnbehandlungen separate Wartezeiten gelten.

Eine Katzenkrankenversicherung lohnt sich in den meisten Fällen. Eine HCM-OP kann schnell 1.500 bis 3.000 Euro kosten. Bei monatlichen Beiträgen von 25 bis 40 Euro amortisiert sich die Versicherung oft schon bei einer größeren Behandlung. Besonders für rassen- und alterungsbedingt anfällige Katzen ist der Schutz sinnvoll.

Tipp der Redaktion

HanseMerkur Katzenkrankenversicherung: Unsere Empfehlung

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Quellen & Referenzen